Virtuell shoppen

In dem interessanten Beitrag hat Handelskraft vor einigen Tagen die virtuelle Einkaufsmeile MyLane vorgestellt. Hier versuchen die Betreiber, das Shopping-Erlebnis ein wenig mehr der Realität anzupassen, indem sie ein paar Straßen inklusive Geschäften grafisch nachbilden. Wer sagt denn, dass eine Shopping-Mall im Web immer aus Listen der Untershops bzw. der jeweiligen Kategorien bestehen muss (s. beispielsweise [intlink id="186" type="post"]Yageto[/intlink] und [intlink id="193" type="post"]Tradoria[/intlink]). Optisch ist das Ganze zwar noch nicht so ansprechend – da ist die ebenfalls vorgestellte Pixeltown weitaus gefälliger – aber wie in den Kommentaren zu lesen ist, wird daran von einem jungen StartUp permanent weiterentwickelt.

Virtuelle Welten im Internet sind spätestens nach dem Second-Life-Hype (man sollte vielleicht besser sagen -Flop) sicherlich nicht der heißeste Trend im E-Commerce-Bereich; hier haben mobile Anwendungen bzw. die so genannten “location based services” die Nase vorn. Aber während das Prinzip von Second Life ja überwiegend zielloses digitales Rumhängen war, führt eine sinnvoll eingesetzte Virtualität im E-Commerce dazu, dass Geschäfte und Produkte plastischer präsentiert werden können und damit die Lücke zwischen realem und digitalem Einkaufserlebnis kleiner wird.

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