Kleine Flash-Applikationen auf Webseiten oder Flash-basierte Onlineshops bringen seit jeher das Problem mit sich, dass sie nicht von Suchmaschinen so indiziert werden, wie das bei textuellen Inhalten (also vor allem (X)HTML) der Fall ist. Flash wird als Objekt in eine HTML-Seite eingebunden und ist für den jeweiligen Crawler quasi eine Blackbox, die sich jeder Indizierung entzieht.
Nach der neuesten Veröffentlichung im Official Google Webmaster Central Blog wurde die hauseigene Suchtechnologie so verbessert, dass tatsächlich Textinhalte aus Flash-Applikationen von Crawlern gelesen und zur Indizierung verwendet werden können – gute Nachrichten für Flash-Agenturen, die damit über ein weiteres Argument für ihre Dienstleistung verfügen, und weniger gute Nachrichten für Nur-HTML-Evangelisten. Nach eigenen Angaben greift Google unter anderem auf Adobes neue durchsuchbare SWF library zurück, damit Crawler interaktive Elemente einer Flash-Applikation und die jeweiligen Textinhalte erkennen können. Dabei werden nur SWF-Dateien durchsucht, FLV-Dateien wie beispielsweise Videos auf Youtube werden nicht berücksichtigt.
Es wird bestimmt interessant sich anzusehen, wie sich Flash-lastige Webseiten in der nächsten Zeit in den Indizes entwickeln werden. Außerdem bin ich gespannt auf den ersten BlackHat-Flash-Spam …
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