osCommerce 2007

In einem aktuellen Beitrag bei shopanbieter.de geht es um die Frage, inwieweit osCommerce fit ist für alles das, was man landläufig als Web 2.0 bezeichnet. Die große alte Dame der eCommerce-Software ist immer noch Basis unzähliger Onlineshops und zahlreiche Contributions sorgen dafür, dass der Shopbetreiber seinen Shop mit zusätzlichen Versand-, Bezahlmodulen etc. ausstatten kann. Alles in allem ist osCommerce damit eine Art Schweizer Taschenmesser des eCommerce, mit dem man Samen für Steckrüben genau so verkaufen kann wie individuell konfigurierte Hochleistungs-Rennräder. Sollten Funktionen im Grundsystem nicht enhalten sein, die auch nicht durch eine Contribution abgedeckt werden, lassen sich diese mehr oder weniger aufwändig mit den entsprechenden PHP/MySQL-Kenntnissen nachrüsten.
Der Einkaufsvorgang ist dabei immer der gleiche: man sucht sich einen Artikel, indem man sich durch den Kategoriebaum klickt oder die Suche verwendet, legt per Mausklick diesen Artikel in den Warenkorb, wählt danach Versandart und Zahlweise und verschickt die Bestellung. Dieser Vorgang ist dabei eingebettet in ein genau so bewährtes wie unspektakuläres Dreispaltenlayout. osCommerce ist damit aber nicht allein: Aktuellere Forks wie beispielsweise xtCommerce glänzen zwar durch Merkmale wie ein auf Smarty basierendes Templatesystem, aber die Beschränkungen des Ursprungssystems werden auch hier nicht vollkommen aufgehoben. Und auch bei kommerzieller Software wie Oxid oder eSales gibt es in dieser Hinsicht keine wirklichen Innovationen.

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