Wie schon in diesem Blog angesprochen hatte ich schon im Herbst letzten Jahres das Gefühl, dass Magento als Programm zwar funktional sehr vielseitig und auch von der zugrundeliegenden Programmierphilosophie sicherlich ein Schmankerl ist, dies aber durch eine nicht gerade Aufsehen erregende Performance teuer erkauft wird. Die Version 1.0, die gerade für den produktiven Einsatz veröffentlicht wurde, ist davon leider auch (immer noch) betroffen. An diversen Stellen im Magento-Forum (Geschwindigkeit, HELP….. Magento is killing me……) wird dieses Problem kontrovers diskutiert. Einen richtigen Lösungsansatz – außer natürlich an der Hardware-Schraube zu drehen und sonstige wilde Dinge mit der PHP- und MySQL-Konfiguration anzustellen – habe ich leider noch nicht entdeckt. Zurzeit habe ich daher in Bezug auf Magento ein eher zwiespältiges Verhältnis: zum einen würde ich gerne für zukünfige Projekte verstärkt auf Magento zurückgreifen, zum anderen kann ich mich aber nicht mit dem Gedanken anfreunden, etwaigen Kunden so etwas sagen zu müssen wie ” … ja, aber Zeit brauchen Sie schon …”.
In dem Zusammenhang noch ein kleiner Schwenk zum vielgescholtenen xt:Commerce: Zwar sind die beiden Screencasts zur neuen Enterprise Alpha stumm und nicht so hübsch aufgemacht wie die Magento-Pendants, aber in puncto Geschwindigkeit hat die gezeigte Version einen deutlichen Vorteil gegenüber dem Konkurrenten aus LA.
