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Ja, ich ersehne mir ein Fernsehen, dass trotz teils sinnfreier Darbietungen die eine oder andere Bildungslücke zu schließen und neue Perspektiven zu öffnen vermag. Schließlich ist zuschauen einfacher als lesen. Die bewegten Bilder bringen Schwung in die Kapiermaschine und lustig ist es zudem. Wie jener Beitrag über die Sapeure in Kongo-Brazzaville. Extrem gut gekleidete afrikanische Männer, die in Maßanzügen, teuren Schuhen und ausgestattet mit ausgefallenen Accessoires die Slums der Millionenmetropole in einen Laufsteg verwandeln. Einfach so, weil sie Lust haben und ihnen gute Kleidung wichtig ist. Der Zirkel von schönen Männern schwört auf Marken – und ist damit nicht alleine in Afrika. Denn das Bild, dass wir in Europa von Afrika haben und den schwarzen Kontinent auf Themen wie Hunger, Krieg, Korruption und Flüchtlingswellen reduziert, trifft so nicht mehr zu. Rasant nämlich entwickelt sich in Afrika beispielsweise die Mobile Economy und das in einer Geschwindigkeit, die Deutschland fast schon zum Mobile-Commerce-Entwicklungsland degradiert. Weiterlesen →

